Serien/Ikonen

Ikonen
Traditionelle Bildsprache
neu betrachtet
In der Serie „Ikonen“ setze ich mich mit der Bildsprache religiöser und kultureller Symbole auseinander. Mich interessiert nicht die reine Wiederholung traditioneller Formen, sondern die Frage, wie solche Bilder heute gelesen, erinnert und neu empfunden werden können.
Die Ikone erscheint für mich als stiller Bildraum von Schutz, Verletzlichkeit und innerer Orientierung. Dabei richtet sich mein Blick besonders auf den weiblichen Körper, auf weibliche Erfahrung und auf die unsichtbare Last, die mit Herkunft, Erwartung und persönlicher Geschichte verbunden sein kann.
Einige Arbeiten der Serie greifen die Themen weibliche Bestimmung, Schicksal und Bürde auf. Rote Linien, dichte Spuren und gerahmte Bildräume werden zu Zeichen von Spannung, Schmerz, Lebenskraft und Erinnerung. Sie verweisen auf das, was getragen, bewahrt oder verborgen wird.
So entstehen Bilder, die nicht als feste Antworten verstanden werden, sondern als Räume der Betrachtung. Sie fragen nach Nähe, Schutz, Erinnerung und dem Bedürfnis, in einer unruhigen Gegenwart Zeichen von Stille, Kraft und innerer Sammlung zu finden.
Werke der Serie
· Ikone · Symbol · Tradition
· Erinnerung · Verletzlichkeit · innere Orientierung
· Malerei · Holz · Spiegelmosaik
Die Ikone wird hier nicht als fertige Antwort verstanden,
sondern als stiller Raum für Erinnerung, Verletzlichkeit und innere Orientierung.
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